Leckere Crèmesuppe vom Hokkaido-Kürbis

Eine gute und frisch zubereitete Suppe rundet entweder ein leckeres Mehrgängemenü ab oder sättigt die ganze Familie. Es wird grob in gebundene und ungebundene Suppen unterschieden. Die ungebundenen sind klar und von der Konsistenz her wie Wasser. Die gebundenen Suppen sind wie der Name eben aussagt, mit Mehl bzw. Stärke gebunden und etwas „eingedickt“. Eine klare Suppe eignet sich besser als Vorsuppe, da auf die ebenfalls sättigende Stärke verzichtet wird.

Besonders gern serviere ich meiner Familie eine Suppe vom Kürbis. Dafür verwende ich ausschließlich den Hokkaido-Kürbis. Dieser schmeckt meines Erachtens nach besonders lecker und eigentlich gar nicht nach Kürbis, sondern eher wie Maronis. Darüber hinaus ist sie so leicht und schnell zuzubereiten, dass man diese Suppe auch schnell noch nach dem späten Feierabend frisch kochen kann.

Der Hokkaido wird mit den Kartoffeln gekocht

Der Hokkaido wird mit den Kartoffeln gekocht

Folgende Zutaten benötigt man für das Rezept für 4-6 Personen:

  • 1 mittelgroßen Hokkaidokürbis (1 – 1,5 kg)
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1,5 Liter Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • 200ml Sahne

Zubereitungsempfehlung für die Kürbiscremesuppe

Der Hokkaido wird gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und gebürstet, damit kein Dreck oder Sand an der Schale haften bleibt. Die Schale kann bei der Zubereitung des Hokkaido-Kürbis nämlich mit verwendet werden. Lediglich der Strunk und die Kerne werden großzügig entfernt. Die Kartoffeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Auch der Kürbis  wird in kleine Stücke geschnitten. Es kommt nicht auf gleichmäßige Stücke an, es wird später eh alles püriert. Je kleiner die Stücke allerdings, desto mehr Aufwand, aber weniger Kochzeit bis sie gar sind, das spart Energie. Die Kürbisstücke werden mit den gewürfelten Kartoffeln in dem Wasser gekocht bis sie ganz weich sind. Wer Zeit hat und eine perfekte Suppe servieren möchte, stellt sich vor mit dem Wasser und Suppengrün schnell einen leckeren Gemüsefond her. Das ist aber nicht unbedingt notwendig, da die Kartoffeln und der Kürbis einiges an Geschmack geben.

Immer wieder lecker: Cremesuppe vom Hokkaido

Immer wieder lecker: Cremesuppe vom Hokkaido

Die Cremesuppe wird serviert

Wenn alles schön weich gekocht ist, wird der Topf vom Herd genommen und die Masse bestehend aus den Stückchen vom Kürbis und den Kartoffeln mit einem Stabmixer püriert. Dabei so lange pürieren, bis wirklich keine Stückchen mehr vorhanden sind. Ggf. sollte nun noch etwas Wasser oder Brühe hinzugegeben werden, damit die Suppe eine schöne Konsistenz bekommt. Nun kommt der Topf wieder auf den Herd, die Sahne wird hinzugegeben und im Abschluss kann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Alles bei kleiner Hitze nochmals ordentlich erhitzen und dann sofort in vorgewärmte Teller servieren. Je nach persönlichem Geschmack kann man nun noch einen Spritzer Walnußöl, Erdnussöl oder Sesamöl  hinzugeben. Das passt sehr gut zu einer Cremesuppe vom Hokkaidokürbis. Probieren Sie es einmal aus. Viele scheuen den ersten Versuch, weil Ihnen Kürbissuppe von früher nicht so gut geschmeckt hat. Die Cremesuppe vom Hokkaido schmeckt aber viel besser. Guten Appetit.

 

Über Anja

Anja ist gelernte Hotelfachfrau, leidenschaftliche Hobbyköchin und begabte Handarbeitsfachhilfskraft. :)

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